Alfred Kittner

* 24. November 1906 in Czernowitz (Österreich-Ungarn) † 14. August 1991 in Düsseldorf

von Markus Bauer

Leben und Werk

Alfred Kittner gehörte zu jenen deutschsprachigen Dichtern aus der 1920 rumänisch gewordenen Bukowina, die Teil hatten an jenem „Wunder“ der Zwischenkriegszeit, als in dem wirtschaftlich wenig prosperierenden Czernowitz (rum. Cernăuți, ukr. Чернівці) die Debutbände von Rose Ausländer, Alfred Margul-Sperber, Immanuel Weissglas, Georg Drozdowski, Moses Rosenkranz und anderen erschienen. Aus einer zum Teil assimilierten jüdischen Familie kommend – der Vater Heinrich war ein Buchhalter in einer Bank, die Mutter Cecilia, geborene Kapralik, starb schon 1910 – wurde Kittner als Kind nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs nach Wien zu Verwandten evakuiert und besuchte dort die Volkschule und die Anfangsklassen des Gymnasiums. Nach der Rückkehr in die rumänisch gewordene Bukowina wechselte er auf eine Handelsschule und begann eine Banklehre. Den Militärdienst absolvierte er in Sathmar (rum. Satu Mare, ung. Szatmárnémeti) und versuchte sich anschließend in mehreren Beschäftigungen, bevor er 1929 nach Breslau (pl. Wrocław) zu seinem Bruder ging, der dort als Arzt an einem Krankenhaus wirkte. Neben seinen Versuchen in unterschiedlichen Vertreterberufen studierte Kittner nebenher auch Germanistik an der Breslauer Universität. 1931 zurück in Czernowitz kam er nach kurzer Tätigkeit bei einer Bank bei der neugegründeten linksliberalen Tageszeitung Der Tag unter anderem als Gerichtsreporter und Redakteur unter. Hier erschienen einige seiner bereits seit der Jugend geschriebenen Gedichte, ebenso auch Gedichte von Rose Ausländer und Alfred Margul-Sperber. Letzteren, den wichtigen Mentor der jüdischen Literatur in der Bukowina, unterstützte Kittner bei seinem Vorhaben eine Anthologie der jüdischen deutschsprachigen Dichter der Bukowina herauszugeben mit zahlreichen Kontakten und Hinweisen, wie der Briefwechsel zwischen Kittner und Margul-Sperber in dem 2015 erschienenen Band Alfred Kittner: Briefe an Alfred Margul-Sperber. 1932–1966 belegt.

Nach dem finanziellen Ende des Tag konnte Kittner bis 1939 für weitere zwei Jahre beim Czernowitzer Tagblatt arbeiten. Diese Zeitung wurde aufgrund der antisemitischen Gesetze der Regierung von Alexandru Constantin Cuza und Octavian Goga eingestellt. Nach der Teilung der Bukowina infolge des Hitler-Stalin-Pakts und Besetzung von Czernowitz 1940 durch sowjetische Truppen erhielt Kittner Arbeit als Bibliothekar in der neu eingerichteten Rayons-Bibliothek. Im Juli 1941 erfolgte der Einmarsch der deutschen und rumänischen Truppen in die Nordbukowina und die jüdischen Bürger mussten im Herbst in das neu errichtete Ghetto einziehen. Wiewohl mehrfach durch Ausnahmeregelungen der Deportation entgangen wurde Kittner mit seiner Ehefrau Ilse, geborene Herzberg im Juli 1942 nach Moghilev-Podolsk, später in einen Steinbruch am Bug (ukr. Буг) deportiert. Hier entstanden Gedichte, die später in den Band Hungermarsch und Stacheldraht eingingen. Gemeinsam mit Alfred Kittner wurde unter anderem auch die Familie von Immanuel Weißglas deportiert, worüber Isak Weißglas nach der Rückkehr einen detaillierten Bericht anfertigte. Im Anschluss an Moghilev-Podolsk folgte der Aufenthalt in weiteren Lagern im Osten Transnistriens, bevor der Vormarsch der Roten Armee 1944 die rettende Rückkehr nach Czernowitz ermöglichte. Mit dem erneuten Zuschlag der Nordbukowina an die Sowjetunion sahen sich viele der Bukowiner Intellektuellen veranlasst, nach Bukarest zu emigrieren. Kittner tat dies mit seinem Bruder über Polen 1945 und fand schnell Arbeit im Verlag Cartea rusă (dt. Das russische Buch) der ARLUS (Asociația Română pentru strângerea Legăturilor cu Uniunea Sovietică, dt. Rumänische Gesellschaft für die Freundschaft mit der Sowjetunion), für die er eine Reihe von Übersetzungen produzierte. Weiterhin arbeitete er als Rundfunksprecher für die deutschsprachige Abteilung des Auslandssenders und wurde Direktor der Bibliothek des Instituts für Auslandsbeziehungen. Mit einem Publikationsverbot belegt beantragte Kittner 1959 die ein Jahr später zurückgezogene Ausreise nach Israel, arbeitete ab 1958 als freier Schriftsteller und übersetzte zahlreiche Bücher – zum Teil unter dem Namen befreundeter AutorInnen. Im gleichen Jahr 1958 geriet der Schriftsteller in das Visier der Securitate, für die Kittner unter Druck eine Verpflichtungserklärung unterschrieb und ihm nahe Autoren wie Alfred Margul-Sperber, Dieter Schlesak, Oscar Walter Cisek, Paul Schuster in einigen Rapporten unter dem Tarnnamen „Leopold Ludwig“ bespitzelte. Diese Securitatetätigkeit wurde zeitweise unterbrochen: Kittner wehrte sich und drohte in den 1970er-Jahren mit Selbstmord, falls die Geheimpolizei ihn weiter bedränge. 1979 verzichtete die Securitate endgültig auf seine Mitarbeit.

1980, nach dem Tod seiner Ehefrau, kehrte Kittner in Anschluss an die Teilnahme an einem Lyrikertreffen in Bielefeld nicht nach Rumänien zurück und zog nach Düsseldorf, wo sein bereits 1963 ausgereister Bruder 1977 verstorben war. Hier gab es eine kleine Kolonie früherer Bukowiner, unter ihnen auch Rose Ausländer. Kittner ging zu dieser Zeit eine Lebenspartnerschaft mit Edith Silbermann, der Schulfreundin Paul Celans, ein. Seine legendäre Bibliothek in der Bukarester Wohnung mit mehr als 10.000 Bänden wurde nach seiner Flucht weitgehend über die staatliche Antiquariatsgesellschaft zerstreut, Gerhard Csjeka, Redakteur der Zeitschrift Neue Literatur, rettete aus der verlassenen Wohnung das Manuskript von Isak Weißglas über die Deportation an den Bug (veröffentlicht als Isak Weißglas: Steinbruch am Bug. Bericht einer Deportation nach Transnistrien. Mit e. Beitrag von Wolfgang Benz hrsg. v. Ernest Wichner u. Herbert Wiesner. Berlin, Literaturhaus, 1995). Neben mehreren Reisen nahm Kittner auch 1989 am Marburger Symposium zur rumäniendeutschen Literatur teil. Es entstand zudem eine Reihe von Aufsätzen zur Bukowiner Literatur und ihren RepräsentantInnen.

Rezeption

In der Zwischenkriegszeit war Alfred Kittner einer der Promoter Bukowiner Literatur in deutscher Sprache. Gedichte von ihm wurden in Der Tag (Czernowitz) gedruckt, aber auch im Wiener Tag. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und der Deportation Kittners gelangten einige seiner Gedichte nach Moskau und wurden in der sowjetischen Exilzeitschrift Internationale Literatur gedruckt.

Nach dem Wechsel in die rumänische Hauptstadt Bukarest spielte Kittner eine wichtige Rolle in den Zirkeln der rumäniendeutschen AutorInnen mit Alfred Margul-Sperber, Immanuel Weißglas, Paul Schuster, Oskar Walter Cisek. Ebenso hatte er durch seine zahlreichen Übersetzungen auch teil an der Vermittlung rumänischer Literatur an ein deutschsprachiges Publikum. Einige der Übersetzungen wurden auch in der DDR publiziert.

Mit der Flucht in die Bundesrepublik Deutschland wurde Kittner zu einer der Symbolfiguren des erwachten Interesses an der Bukowiner Literatur. Seine Gedichtbände und die Vorträge und Aufsätze zu jener Landschaft mit ihrer deutschsprachigen Literatur fanden zunehmend Interesse. Im Rimbaud Verlag, Aachen erschienen mehrere Gedichtbände, Erinnerungen und Briefausgaben.

Archivsituation

Der Nachlass Alfred Kittners wurde nach dessen Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland weitgehend zerstreut oder vernichtet. Die legendäre Bibliothek mit über 10.000 Bänden ging großenteils an das staatliche Zentrum für den Antiquariatshandel in Bukarest, das sie auf Antiquariate im ganzen Land verteilte, so dass noch heute auch außerhalb Bukarests Bücher mit dem Besitzeintrag Kittners gefunden werden können. Erhalten haben sich vor allem Teile von Kittners Briefwechsel aus der Zwischenkriegszeit und Briefe nach der Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland, die zum Teil auch publiziert wurden.

Nachlassteile finden sich an folgenden Orten:

Bukarest

Marbach – Deutsches Literaturarchiv

München – IKGS

Münster – Westfälisches Literaturarchiv

Werke

Lyrik

  • Der Wolkenreiter. Gedichte 1928–1938. Czernowitz, Literaria, 1938.
  • Hungermarsch und Stacheldraht. Verse von Trost und Zuversicht. Vorwort von Alfred Margul-Sperber. Bukarest, ESPLA, 1956.
  • Flaschenpost. Ausgewählte Gedichte. Bukarest, Kriterion, 1970.
  • Die schönsten Gedichte. Geleitwort von Marianne Şora. Bukarest, Albatros, 1973.
  • Schattenschrift. Gedichte. Aachen, Rimbaud, 1988. [2. Aufl. 1994]
  • Der Wolkenreiter. Gedichte 1925–1945. Hg. und mit einem Nachwort versehen von Edith Silbermann und Amy Colin. Aachen, Rimbaud, 2004.
  • Wahrheitsspiel. Gedichte 1945–1991. Hg. von Edith Silbermann. Aachen, Rimbaud, 2004.

Prosa

  • Alfred Kittner: Versunkene Schattenwelt. Aus dem „Nachlaß zu Lebzeiten“ eines besinnlichen Lokalreporters. In: Neue Literatur 27 (1976) H. 11, S. 16–27.

Autobiographisches

  • Erinnerungen 1906–1991. Hg. von Edith Silbermann. Mit einem Nachwort von Theo Buck. Aachen, Rimbaud, 1996.
  • Erinnerungen an den jungen Paul Celan sowie die Briefe an Curd Ochwadt. Hg. von Bernhard Albers. Aachen, Rimbaud, 2008.

Briefausgaben

  • Briefe mit Rose Ausländer. Hg. von Helmut Braun. Aachen, Rimbaud, 2006.
  • Briefe an Wulf Kirsten. Mit Beiträgen von Wulf Kirsten und Reinhard Kiefer. Aachen, Rimbaud, 2010.
  • Briefe an Alfred Margul-Sperber 1932–1966. Hg. von George Guţu. Aachen, Rimbaud Verlag, 2010.
  • „So etwas wie eine Bukowiner Dichterschule“. Ernst Schönwieses Briefwechsel mit Dichtern aus der Bukowina (1947–1948). Hg. u. mit einem Vorwort von Peter Goßens. Aachen, Rimbaud, 2011.

Herausgeberschaften

  • Jakob Haringer: Gedichte. Czernowitz, Tipografia A. Hornik, 1937. [Heft 3; die Auswahl der Hefte unter Leitung von A. Kittner und H. Segal]
  • Alfred Margul-Sperber: Ausgewählte Gedichte. Ausgewählt von Alfred Kittner und Dieter Schlesak. Bukarest, Literaturverlag, 1968.
  • Alfred Margul-Sperber: Das verzauberte Wort. Der poetische Nachlass 1914–1965. Besorgt von Alfred Kittner. Bukarest, Jugendverlag, 1969.
  • Alfred Margul-Sperber: Geheimnis und Verzicht. Das lyrische Werk in Auswahl. Hg. von Alfred Kittner. Bukarest, Kriterion 1975.
  • Versunkene Dichtung der Bukowina. Eine Anthologie deutschsprachiger Lyrik. Hg. von Amy Colin und Alfred Kittner. München, Fink, 1994.

Vor-, Nachworte, Begleittexte

  • Georg Büchner: Ausgewählte Werke. Dantons Tod. Der hessische Landbote. Woyzeck. Vorwort von Alfred Kittner. Bukarest, ESPLA, 1952.
  • Oskar Walter Cisek: Am neuen Ufer. Erzählungen. Begleitwort von Alfred Kittner. Bukarest, Verlag für Kunst und Literatur, 1956.
  • Waldemar Bernhardt: Gedichte. Nachwort Alfred Kittner. Bukarest, Literaturverlag, 1969.
  • Oskar Walter Cisek: Werke 1: Gedichte. Eine Auswahl. Mit einem Nachwort von Alfred Kittner. Bukarest, Kriterion, 1972.
  • Else Kornis: Kindheit und Jugend im alten Prag. Erinnerungen. Nachwort: Alfred Kittner. Bukarest, Kriterion, 1972
  • Alfred Margul-Sperber: Das verzauberte Wort. Der poetische Nachlass 1914–1965. Besorgt von Alfred Kittner. Bukarest, Jugendverlag, 1969. Online unter: <http://www.planetlyrik.de/alfred-margul-sperber-geheimnis-und-verzicht/2016/09/>, 1. April 2019.
  • Irene Mokka: Gedichte. Geleitwort von Alfred Kittner. Bukarest, Albatros, 1977.
  • Kubi Wohl: Der Meteor. Erinnerungen, Briefe, Aufzeichnungen, Gedichte. Grafische Gestaltung Isiu Schärf. Einleitung von Alfred Kittner. Haifa, 1980 (Verlagsangabe fehlt).
  • Itzig Manger: Ich, der Troubadour. Lieder, Balladen und Prosa aus dem Jiddischen von Andrej Jendrusch, Alfred Margul-Sperber und Herbert Witt. Erinnerungen an den Poeten Itzig Manger von Alfred Kittner. Berlin, Edition Dodo, 1999, S. 5–14. [Text aus Neue Literatur 30 (1979) H. 3]

Übersetzungen

  • Aleksej Nicolaevič Tolstoj: Iwan Sudarjows Erzählungen. Übersetzt aus dem Russischen von Ilse Goldmann und Alfred Kittner. Bukarest, Cartea Rusă, 1953.
  • Vladimir F. Popov: Stahl und Schlacke. Übersetzt aus dem Russischen von Ilse Goldmann und Alfred Kittner. Bukarest, Cartea Rusă, 1953.
  • Vasilij Kučerjavenko: An der amerikanischen Küste. Übersetzt aus dem Russischen von Léon Jäger und Alfred Kittner. Bukarest, Cartea Rusă, 1953.
  • Ivan Sergeevič Turgenjev: Mumu. Übersetzt aus dem Russischen von Ilse Goldmann und Alfred Kittner. Bukarest, Cartea Rusă, 1954.
  • Michail Evgrafovič Saltykov-Sštedrin: Erzählungen. Übertragen aus dem Russischen von Alfred Kittner und Ilse Goldmann. Bukarest, Cartea Rusă, 1954.
  • Michail I. Romm: Lenin im Jahre 1918. Übersetzt aus dem Russischen von Ilse Goldmann und Alfred Kittner. Bukarest, Cartea Rusă, 1954.
  • Konstantin Georgievič Paustowskij: Eine Geschichte vom Walde. Übersetzt aus dem Russischen von Alfred Kittner und Ilse Goldmann. Bukarest, Cartea Rusă, 1955.
  • Aleksandr S. Serafimovič: Im Stadtviertel Presnja. Übertragen aus dem Russischen von Alfred Kittner und Ilse Goldmann. Bukarest, Cartea Rusă, 1955.
  • Michail Semenovič Bubennov: Unsterblichkeit. Übertragen aus dem Russischen von Alfred Kittner und Ilse Goldmann. Bukarest, Cartea Rusă, 1956.
  • Valeriu Emil Galan: Brachland erblüht. Ins Deutsche übertragen von Alfred Kittner. Bukarest, ESPLA, 1957.
  • Valeriu Emil Galan: Im Freibauerndorf. Ins Deutsche übertragen von Alfred Kittner. Bukarest, ESPLA, 1959.
  • Alexandru Odobescu: Ausgewählte Schriften. Aus dem Rumänischen von Alfred Kittner und C. Werner. Bukarest, Jugendverlag, 1960.
  • Matei Gall: Es tagt. Deutsch von Heinrich László und Alfred Kittner. Bukarest, ESPLA, 1960.
  • Marin Preda: Wagemut. Deutsche Übertragung Alfred Kittner. Bukarest, Jugendverlag, 1960.
  • Andrei Tudor: George Enescu. Sein Leben in Bildern. Aus dem Rumänischen übertragen von Alfred Kittner. Bukarest, Musikverlag des Komponistenverbandes der RVR, 1961.
  • Zaharia Stancu: Glocken und Trauben. Rumänische Meisternovellen. Aus dem rumänischen Manuskript von Alfred Kittner. Berlin, Buchverlag Der Morgen, 1962.
  • Zaharia Stancu: Spiel mit dem Tode. Aus dem Rumänischen von Alfred Kittner. Berlin, Buchverlag Der Morgen, 1963.
  • Zaharia Stancu: Die Tochter des Tartaren. Roman. Aus dem Rumänischen von Alfred Kittner. Berlin, Buchverlag Der Morgen, 1964.
  • Jean Bart [d. i. Eugeniu Botez]: Europolis. Roman. Ins Deutsche übertragen von Alfred Kittner. Bukarest, Literaturverlag, 1967.
  • Veronica Porumbacu: Tore. Ins Deutsche übertragen von Alfred Kittner und Marie-Renée Steinbach. Bukarest, Kriterion, 1975.
  • Zaharia Stancu: Wie hab ich dich geliebt. Roman. Deutsch von Alfred Kittner. Berlin, Verlag Volk und Welt, 1975.
  • Eugen Uricaru: Scheiterhaufen und Flamme. Historischer Roman. Aus dem Rumänischen von Alfred Kittner. Bukarest/Berlin, Kriterion/Verlag der Nation, 1984.

Sekundärliteratur

  • Alfred Margul-Sperber: Vorwort. In: Hungermarsch und Stacheldraht. Verse von Trost und Zuversicht. Bukarest, ESPLA, 1956.
  • Online unter: <http://www.planetlyrik.de/alfred-kittner-hungermarsch-und-stacheldraht/2016/09/>, 1. April 2019.
  • Gerhardt Csejka: Der innere Quell (Zum 70. Geburtstag Alfred Kittners. Ein Gespräch). In: Neue Literatur 27 (1976) H. 11, S. 7–15.
  • Peter Motzan: Erlebnis- und Bildungslyriker: Alfred Kittner. In: Neue Literatur 29 (1978) H. 5, S. 78–85.
  • Peter Motzan: Nachwort. In: Alfred Kittner. Schattenschrift Gedichte. Aachen, Rimbaud, 1988, S. 104–123.
  • Edith Konradt: Bekenntnisse eines Lokalpatritoten, der keiner sein möchte. Gespräch mit Alfred Kittner. In: Halbasien. Zeitschrift für deutsche Literatur und Kultur Südosteuropas 1 (1991) H. 1, S. 42–53.
  • George Guţu: Wortgewandt und Zeitverbunden. Bukowinische Presse in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts. Platz und Rolle literarischer Beiträge oder Wie eine Zeitung ward und starb. In: Deutschsprachige Zeitungen in Mittel- und Osteuropa. Sprachliche Gestalt, historische Einbettung und kulturelle Traditionen. Hg. von Jörg Riecke und Britt-Marie Schuster. Berlin, Weidler, 2005, S. 425–456. Online unter: <http://www.ggr.ro/Giessenbd.htm#_ftnref33>, 1. April 2019.
  • Elisabeth Axmann: Fünf Dichter aus der Bukowina. Aachen, Rimbaud, 2007, S. 72–84.
  • Die Buche. Eine Anthologie deutschsprachiger Judendichtung aus der Bukowina. Zusammengestellt von Alfred Margul-Sperber. Aus dem Nachlass hg. von George Guţu, Peter Motzan und Stefan Sienerth. München, IKGS, 2009.
  • Natalia Shchyhlevska: Verschränkungen. Leben und Werk von Autoren aus der Bukowina anhand von Briefen und Nachlässen. Aachen, Rimbaud, 2011, S. 73–79.
  • Edith Silbermann: Czernowitz – Stadt der Dichter. Geschichte einer jüdischen Familie aus der Bukowina (1900–1948). Herausgegeben, dokumentiert und kommentiert von Amy-Diana Colin. Paderborn, Wilhelm Fink, 2015.

Weblinks


Zitation

Markus Bauer: Alfred Kittner. In: Donau-Karpaten-Literatur: Lexikon zur deutschsprachigen Literatur aus Zentral- und Südosteuropa (2019). URL: https://dokalit.ikgs.de/kittner-alfred (Stand: 10.5.2024).

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