Karl Kurt Klein

* am 6. Mai 1897 in Weißkirch (Österrech-Ungarn) † am 10. Januar 1971 in Innsbruck (Österreich)

von Sigurd Paul Scheichl

Leben und Werk

Karl Kurt Klein wurde als Sohn eines Pfarrers in Weißkirch bei Bistritz (rum. Albești Bistriţei, ung. Kisfehéregyház) geboren. Sein Bruder Fritz Klein war Journalist in Berlin und von 1925 bis 1933 Chefredakteur der Deutschen Allgemeinen Zeitung. Seine Schwester Hermine Pilder-Klein war Dialektologin und Übersetzerin, sie half Karl Kurt Klein bei der Fertigstellung seiner letzten Bücher. Sein jüngster Bruder Gustav Adolf Klein war Generaldirektor der Hermannstädter Allgemeinen Sparkasse. Sein Neffe Fritz Klein jr. war ein prominenter Historiker in der Deutschen Demokratischen Republik. Christoph Klein, ein weiterer Neffe, war evangelisch-lutherischer Bischof in Hermannstadt (rum. Sibiu, ung. Nagyszeben). Karl Kurt Kleins Enkel Stefan Klein ist ein bekannter Wissenschaftsschriftsteller in der Bundesrepublik Deutschland.

Karl Kurt Klein besuchte das Gymnasium in Hermannstadt und musste unmittelbar nach der Matura in die österreichisch-ungarische Armee einrücken; im Krieg erlitt er eine schwere Beinverletzung. Er studierte, teils im Rahmen von Studienurlauben, Germanistik in Debreczen (dt. Debrecen) bei Richard Huß und in Klausenburg (rum. Cluj-Napoca, ung. Kolozsvár) bei Gustav Kisch, bei dem er 1920 über den mittelniederdeutschen Bimpel-Kodex promovierte. Wie bei den Siebenbürger Sachsen üblich, schloss er auch eine theologische Ausbildung ab. 1921–22 konnte er noch ein Jahr in Marburg an der Lahn studieren, als Stipendiat in Johann Wilhelm Mannhardts „Deutscher Burse“ zu Marburg, der und deren GründerInnen er zeitlebens verbunden blieb.

Kurz war Klein in Hermannstadt als Lehrer und als Journalist tätig; journalistische Arbeiten, auch über aktuelle Politik, hat er zeitlebens immer wieder verfasst. 1923 ging er als Universitätsassistent und zunächst auch als sehr engagierter Pfarrer der dortigen kleinen evangelisch-lutherischen Gemeinde nach Jassy (rum. Iași). Dort habilitierte er sich 1926 und wurde 1932 zum außerordentlichen Professor wie auch zum Direktor der Universitätsbibliothek ernannt, die er grundlegend neu strukturiert hat. Mit Traian Bratu, dem Inhaber des germanistischen Lehrstuhls, hat er, was der Briefwechsel zeigt, sehr gut zusammengearbeitet. In Jassy hat Klein auch eine Familie gegründet; seine Frau, Ernestine Buchholzer, war die Tochter eines deutschen Fabrikanten in Jassy.

Einen längeren Aufenthalt als Gastprofessor in Marburg an der Lahn 1929–30 nutzte Klein für Arbeiten am Siebenbürgisch-Deutschen Sprachatlas, obwohl der Schwerpunkt seiner Forschungen damals auf der Literatur lag. Durch die Kontakte mit Mannhardt, durch seine Veröffentlichungen und, erst recht durch seine 1939 erschienene Literaturgeschichte des Deutschtums im Ausland war Klein seit Anfang der 1930er-Jahre sozusagen der repräsentative „auslanddeutsche Germanist“; wohl als solchem hat ihm 1939 die Universität Bonn das Ehrendoktorat verliehen, eine von vielen Auszeichnungen, die ihm im Laufe seines Lebens zuteil wurden.

Von Jassy aus redigierte Klein die von ihm erneuerte Siebenbürgische Vierteljahrsschrift (1931–1941). 1939 wurde er, als Nachfolger seines Lehrers Gustav Kisch, nach Klausenburg berufen, wo unter seinen Studierenden viele Siebenbürger Sachsen waren. Nach dem Wiener Schiedsspruch musste er aufgrund politischer Interventionen gegen seinen Wunsch im ungarisch gewordenen Klausenburg bleiben, jetzt als Professor der ungarischen Bolyai-Universität. Die gesamte Fakultät wurde 1945 nach Österreich evakuiert, wo Klein zuerst im entlegenen Rauris (Bundesland Salzburg) unterkam. Von dort aus engagierte er sich vielfach politisch für die Vertriebenen und Geflüchteten, besonders für die Siebenbürger Sachsen, und betreute zugleich als Studentenpfarrer die evangelischen Studierenden der weit über 100 Kilometer entfernten Universität Innsbruck. Diese zog ihn ab 1946 für die Vertretung der vakanten Professur für Ältere deutsche Sprache und Literatur heran; 1952 wurde er außerordentlicher, 1956 ordentlicher Professor. In Innsbruck konzentrierte er sich als Forscher ganz auf die durch seinen Lehrstuhl vorgegebenen Themen, auf denen in Rumänien und Ungarn nicht der Schwerpunkt seiner Lehre und Forschung gelegen war. Von Innsbruck aus pflegte er auch persönliche Kontakte zu Fachkollegen, mehr zu jenen in den beiden deutschen Staaten als zu denen in Österreich.

Klein war ein außerordentlich engagierter und didaktisch sehr geschickter Lehrer, unter dessen Anleitung vorzügliche Dissertationen sowohl zur Dialektologie als auch zur deutschen Literatur des Mittelalters entstanden; mehrere seiner Schüler sind auf Professuren berufen worden. Trotz der neuen Schwerpunkte in Innsbruck vergaß er Literatur und Kultur der südostdeutschen Gebiete nicht und engagierte sich für sie vor allem in Ehrenämtern in den entsprechenden Vereinigungen. Seine Bindung an die alte Heimat war weiterhin so stark, dass er ernstlich erwog, seine Klausenburger Professur im sozialistischen Rumänien erneut zu übernehmen. Die Publikationen, die er nach seiner Emeritierung seiner Krankheit abrang, galten wieder ausschließlich siebenbürgischen Themen.

In den Innsbrucker Jahrzehnten sind vielleicht seine bedeutendsten germanistischen Leistungen entstanden: Aufsätze zu Walther von der Vogelweide, Wolfram von Eschenbach und Gottfried von Straßburg und seine Oswald von Wolkenstein-Ausgabe. Nicht zuletzt hat er zu dieser Zeit die Arbeiten am Siebenbürgisch-sächsischen- und am Tiroler Sprachatlas geleitet.

Seine enorme Arbeitsleistung hat ihren Tribut gefordert. Aus gesundheitlichen Gründen musste Karl Kurt Klein 1963 frühzeitig emeritiert werden. Seine letzten Lebensjahre waren von schwerer Krankheit bestimmt. Er verstarb 1971 in Innsbruck.

Rezeption

Angesichts der großen Zahl seiner Veröffentlichungen können hier nur einige besonders markante vorgestellt werden.

Sein wichtigstes Werk ist seine in Jassy geschriebene, 1939 in Leipzig erschienene Literaturgeschichte des Deutschtums im Ausland. Sie behandelt die literarischen Werke aller deutschen Minderheiten in Europa und Übersee bis in die späten 1930er-Jahre. Den Baltendeutschen wie den deutschen „Volksgruppen“ in Russland widmet er ebenso viel Raum wie den Deutschen in den USA und in Südamerika. Trotz der einen oder anderen kleinen Schlamperei und der Orientierung an Josef Nadlers Literaturgeschichte der deutschen Stämme und Landschaften ist das Buch ein bisher unersetztes Standardwerk. Der methodische Ansatz ist in mancher Hinsicht recht modern. Kleins Literaturbegriff ist sehr weit gefasst und bezieht Wissenschaft, Theologie und vieles andere ein. Auch die Medien werden behandelt, besonders das Theater, ferner Zeitungen und Zeitschriften. Weniger Beachtung finden Verlage. In Grenzen könnte man von einem literatursoziologischen Ansatz sprechen.

Eine gravierende Schattenseite des Werks ist Kleins biologischer Volksbegriff, aus dem er eine Unterscheidung von „deutsch“ und „bloß deutschsprachig“ (S. 228) ableitet, die zum Ausgrenzen fast aller jüdischen AutorInnen führt. Manches mag auf Eingriffe des Verlags zurückgehen, doch ist der Volksbegriff zweifellos der des Verfassers. Deutlich ist seine Liberalismusfeindlichkeit, besonders in Hinblick auf Ungarn. Auf eine zeittypische stilistische Eigenheit sei hingewiesen: auf Kleins Eindeutschungen wie „Deutschforscher“ für „Germanist“ (S. 148), „Freilichtmalerei“ für „Impressionismus“ (S. 250) oder „Geschlechterfolgen“ für „Generationen“ (S. 374).

In den Bereich der neueren Literaturwissenschaft, die der Arbeitsschwerpunkt des jungen Karl Kurt Klein war, fallen zahlreiche Besprechungen literarischer Neuerscheinungen, vor allem von deutschsprachigen Siebenbürger AutorInnen für den Klingsor. In ihnen richtete er sich an ein breiteres Publikum, an das er sich sprachlich sehr gut anzupassen verstand, auch in späteren populärwissenschaftlichen Aufsätzen, von denen er nicht wenige geschrieben hat.

Klein, der sowohl Rumänisch als auch Ungarisch gut sprechen konnte, sich mit der Dichtung in diesen Sprachen beschäftigte und anders als viele Landsleute sowohl zum rumänischen als auch nach 1940 zum ungarischen Staat grundsätzlich positiv eingestellt war, legte außerdem mehrere komparatistische Veröffentlichungen vor.

In seinem umfangreichen Beitrag zum Sammelwerk Von deutscher Art in Sprache und Dichtung (1941), „Der gesamtdeutsche Gedanke in der deutschen Dichtung des 19. Jahrhunderts“, zeigt er sich als hervorragender Kenner der neueren Literaturgeschichte. Doch macht er dem unseligen Zeitgeist jener Jahre sehr viele Zugeständnisse. Klein, den die siebenbürgischen Nationalsozialisten nicht schätzten und dem sie Schwierigkeiten machten, war gewiss kein Nationalsozialist viele Formulierungen zeigen ihn allerdings als alt-österreichischen Deutschnationalen mit Vorbehalten gegenüber Juden, ohne dass man von politischem Antisemitismus sprechen kann. Mit diesem trotz allem informativen Aufsatz enden Kleins Arbeiten zur neueren Literatur.

Von Anfang an behandelte Klein siebenbürgische Themen: die Literatur seiner Heimat, vor allem die in deutscher Sprache, die sprachlichen Verhältnisse und die Geschichte. Er selbst soll seine 1935 in München erschienene Monografie Der Humanist und Reformator Johannes Honter für besonders gelungen gehalten haben. Seine zum Teil in Sammelbänden noch einmal gedruckten Aufsätze behandeln ein außerordentlich breites Spektrum von Problemen, vom Trajanswall über den Autor, Herausgeber und Kulturfunktionär Heinrich Zillich und den Mundartforscher Andreas Scheiner bis hin zu den „Flandrenses“ in Siebenbürgen und zu den siebenbürgischen Ortsnamen. Forschungen zur Sprache, zur Literatur und zur Geschichte der Deutschen Siebenbürgens machen einen sehr großen Teil seines wissenschaftlichen Werks aus. Vollends widmen sich seine zahlreichen kulturpolitischen und populärwissenschaftlichen Aufsätze wie auch manche Gelegenheitsarbeiten fast ausnahmslos siebenbürgischen Themen; dies machte ihn nach 1945 zu einer führenden Gestalt der aus Rumänien Geflohenen.

Am gewichtigsten mögen seine Studien zur Frage der Herkunft der „Sachsen“ im Donau-Karpaten-Raum sein, die etwa Thema seines scheinbar nur wissenschaftsgeschichtlichen Buchs Die Nösner Germanistenschule (1941) ist, einer kritischen Sichtung der bisherigen sprachwissenschaftlichen Forschung zum Problem. Klein stieß die damals geltende Ansicht von der Herkunft der Siebenbürger Sachsen aus dem Luxemburger Raum nicht um, bedachte sie doch sehr differenziert, vor allem dadurch, dass er, Anregungen Andreas Scheiners folgend, die sprachwissenschaftliche Befunde durch historische Tatsachen ergänzte – wie er auch in seine literaturgeschichtlichen Untersuchungen immer die Geschichte einbezog. Seine größte Leistung für die Erforschung Siebenbürgens ist der leider unvollendet gebliebene Siebenbürgisch-deutsche Sprachatlas.

Seine Forschungen über seine siebenbürgische Heimat und deren Sprache hat Klein erweitert auf die Sprachinselforschung im Allgemeinen, zu der er einen grundlegenden Aufsatz in der Zeitschrift für Mundartforschung 1957 vorgelegt hat. In anderer Richtung hat er die Siebenbürgen-Studien auf Forschungen weniger über das Gotische als über die Goten ausgedehnt. Besonders interessierte ihn die Gestalt des gotischen Bischofs und Bibelübersetzers Wulfila (4. Jhdt.) – Hilde Pilder-Klein erwähnt das Manuskript einer umfangreichen Wulfila-Monografie in Kleins Nachlass.

Früh beschäftigte sich Klein in einem 1936 gemeinsam mit Traian Bratu verfassten Begleitband zu einem von Bratu und ihm selbst erarbeiteten rumänischen Schulbuch für Deutsch mit der Grammatik der Gegenwartssprache, zu einem Zeitpunkt also, als noch kaum ein Germanist über synchrone Sprachwissenschaft arbeitete.

Nach seiner erzwungenen Übersiedlung nach Tirol standen Klein die Möglichkeiten einer wenn auch kleinen Universität im binnendeutschen Raum (und ihrer Bibliothek) zur Verfügung. Im Dienst seiner Professur für Ältere deutsche Sprache und Literatur bediente er sich der neuen Möglichkeiten mit fulminanter Energie. Wie in Rumänien wandte er sich in Innsbruck regionalen Themen zu, nun eben, bewusst Innsbrucker Forschungstraditionen aufgreifend, tirolischen. Seine bedeutendste „regionale“ Leistung ist der von ihm initiierte und geleitete Tiroler Sprachatlas. Im Bereich der älteren deutschen Literatur setzte er ebenfalls tirolische Akzente und behandelte Walther von der Vogelweide (dessen Herkunft aus Tirol er noch einmal wahrscheinlich zu machen versuchte), Arbeo von Freising und vor allem Oswald von Wolkenstein. Mit seiner vorzüglichen Ausgabe in der Altdeutschen Textbibliothek hat er den Grundstein für die neuere Oswald-Forschung gelegt. Bis heute werden Aufsätze von ihm zitiert, vor allem seine Interpretationen zu Sprüchen Walthers und die Studien zum Verhältnis Wolframs und Gottfrieds. Über seine Bedeutung für Siebenbürgen darf man seinen Rang in der Germanistik nicht übersehen.

  • Anton Schwob: Auswahlbibliographie der Veröffentlichungen von Karl Kurt Klein. In: Südostdeutsches Archiv 14 (1971), S. 9–26.

Archivsituation

Der Nachlass Karl Kurt Kleins liegt in der Siebenbürgischen Bibliothek in Gundelsheim.

Werke

wichtige Schriften

  • Die deutsche Dichtung Siebenbürgens im Ausgange des 19. und im 20. Jahrhundert. Drei Jahrzehnte auslanddeutscher Literaturgeschichte. Jena, G. Fischer, 1925.
  • Rumänisch-deutsche Literaturbeziehungen. Zwei Studien aus dem Aufgaben- und Arbeitskreis der Deutschforschung an den rumänischen Universitäten. Heidelberg, Winter, 1929.
  • Auslanddeutsches Schrifttum. In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. 4. Bd.: Nachträge und Register. Berlin/New York, de Gruyter, 1931, S. 1–11.
  • Gramatica Limbii Germane. București, Cartea Romanesca, 1935. [zusammen mit Traian Bratu]
  • Der Humanist und Reformator Johannes Honter. Untersuchungen zur siebenbürgischen Geistes- und Reformationsgeschichte. Hermannstadt/München, Krafft & Drotleff/Reinhardt, 1935.
  • Ein rumänischer Germanist: Professor Traian Bratu. In: Andrei Corbea; Octavian Nicolae (Hgg.): Rumänisch-deutsche Kulturinterferenzen. Jassy, Editura Universitatii „Al. I. Cuza“, 1986, S. 21–30. [Übersetzung eines Aufsatzes von 1937 aus dem Rumänischen]
  • Literaturgeschichte des Deutschtums im Ausland. Schrifttum und Geistesleben der deutschen Volksgruppen im Ausland vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Leipzig, Bibliographisches Institut, 1939. [Neudruck, hg. von Alexander Ritter. Hildesheim, Olms, 1979]
  • Der gesamtdeutsche Gedanke in der deutschen Dichtung des 19. Jahrhunderts. In: Gerhard Fricke; Franz Koch; Klemens Lugowski (Hgg.): Von deutscher Art in Sprache und Dichtung. 4 Bde. Stuttgart, Kohlhammer, 1941, S. 315–366.
  • Die „Nösner Germanistenschule“. Ihre Entstehung, Wirksamkeit, Leistung. Bistritz, Zikeli, 1943.
  • Die Goten-Geten-Daken-Sachsen-Gleichung in der Sprachentwicklung der Deutschen Siebenbürgens. In: Südost-Forschungen 7 (1946), S. 86–154.
  • Die Dissertatio Maximini als Quelle der Wulfilabiographie. In: Zeitschrift für deutsches Altertum 83 (1951), S. 239–271.
  • Zur Spruchdichtung und Heimatfrage Walthers von der Vogelweide. Innsbruck, Wagner, 1952.
  • Gottfried und Wolfram. Zum Bogengleichnis Parzival 241, 1–30. In: Albin Lesky u. a. (Hgg.): Festschrift für Dietrich Kralik. Horn, Berger, 1954, S. 145–154.
  • Hochsprache und Mundart in den deutschen Sprachinseln. In: Zeitschrift für Mundartforschung 24 (1956/57), S. 193–229.
  • Geschichtliches Denken aus der Ordnung des Volkes. In: Südostdeutsches Kulturwerk (Hg.): Festgabe Harold Steinacker zum 26. Mai 1955. München, Südostdeutsches Kulturwerk, 1957, S. 15–21.
  • Zum dichterischen Spätwerk Walthers von der Vogelweide. Der Streit mit Thomasin von Zerclaere. In: Karl Kurt Klein, Eugen Thurnher (Hgg.): Germanistische Abhandlungen. Innsbruck, Institut für Sprachwissenschaft, 1959, S. 59–109.
  • Die Lieder Oswalds von Wolkenstein. Unter Mitwirkung von Walter Weiss und Notburga Wolf, Musikanhang von Walter Salmen. Tübingen, Niemeyer, 1962. [3. Aufl. von Hans Moser et al. 1987; 4. Aufl. von Burghart Wachinger. Berlin/New York, de Gruyter 2015]
  • Transsylvanica. Gesammelte Abhandlungen und Aufsätze zur Sprach- und Siedlungsforschung der Deutschen in Siebenbürgen. München, Oldenbourg, 1963.
  • Oswald von Wolkenstein, ein Dichter, Komponist und Sänger des Spätmittelalters. Forschungsergebnisse und Aufgaben. In: Wirkendes Wort 13 (1963) H. 1, S. 1–12.
  • Saxonica Septemcastrensia. Forschungen, Reden und Aufsätze aus vier Jahrzehnten zur Geschichte der Deutschen in Siebenbürgen. Marburg, Elwert, 1971.
  • Siebenbürgisch-Deutscher Sprachatlas. 2 Bde. Marburg, Elwert, 1962 u. 1964. [zusammen mit Ludwig Erich Schmitt, bearbeitet von Kurt Rein]
  • Tirolischer Sprachatlas. 3 Bde. Marburg, Elwert, 1965–1971 [zusammen mit Ludwig Erich Schmitt, bearbeitet von Egon Kühebacher].

Lebenszeugnisse

  • Correspondenta 1897–1997. Hg. von Ioan Dordea. Cluj-Napoca, Editura Clusium, 1997.
  • Briefwechsel mit Traian Bratu. Hg. von Astrid Agache. In: Zeitschrift der Germanisten Rumäniens 1 (1992) H. 2, S. 20–25.
  • Ansprache des Preisträgers. In: Gedenkschrift zur Verleihung des Wolfgang-Amadeus-Mozart-Preises 1965 der Johann-Wolfgang-von-Goethe Stiftung durch die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck an Universitätsprofessor Dr. Dr. h. c. Karl Kurt Klein. Innsbruck (o. Verlag, o. Jahr), S. 25–31.

Sekundärliteratur

  • Astrid Agache: Karl Kurt Klein und die Nösner Germanistenschule. In: Heinrich Stiehler (Hg.): Literarische Mehrsprachigkeit. Jassy/Konstanz, Verlag der Universität „Alexandru Ion Cuza“/Hartung-Gorre, 1996, S. 229–242.
  • Astrid Agache: Klein, Karl Kurt. In: Internationales Germanistenlexikon 1800–1950. 2. Bd.: H–Q. Berlin/New York, de Gruyter 2003, S. 947–950.
  • Horst Fassel: Karl Kurt Kleins Tätigkeit in Jassy 1923 bis 1939. In: Anton Schwob (Hg.): Beiträge zur deutschen Literatur in Rumänien seit 1918. München, Südostdeutsches Kulturwerk, 1985, S. 71–87.
  • Peter Goller: „… natürlich immer auf wissenschaftlicher Ebene!“ Mystifikationen. Die geisteswissenschaftlichen Fächer an der Universität Innsbruck im Übergang von Nazifaschismus zu demokratischer Republik nach 1945. Dokumentation einer Kontinuität. Typoskript. Innsbruck, [Universitätsarchiv], 1999.
  • Franz Mengen: Klein, Karl Kurt. In: Fritz Wagner (Hg.): Neue Deutsche Biographie. 11. Bd.: Kafka – Kleinfercher. Berlin, Duncker & Humblot, 1977, S. 744–746.
  • Peter Motzan, Stefan Sienerth, Anton Schwob (Hgg.): Karl Kurt Klein (1897–1971). Stationen des Lebens – Aspekte des Werkes – Spuren der Wirkung. München, Südostdeutsches Kulturwerk, 2001.
  • Hermine Pilder-Klein: Karl Kurt Klein. Ein Gelehrtenleben im Umbruch der Zeit. Versuch einer Darstellung. Jassy/Konstanz, Verlag der Universität „Alexandru Ion Cuza“/Hartung-Gorre, 1997. [mit einer sehr vollständigen Bibliografie, die auch Kleins journalistische Beiträge erfasst, und mit zahlreichen Dokumenten aus Kleins Nachlass]
  • Kurt Rein: Karl Kurt Klein und seine Bedeutung für die Germanistik Rumäniens. In: Temeswarer Beiträge zur Germanistik 1 (1997), S. 467–472.
  • Sigurd Paul Scheichl u. a. (Hgg.): 150 Jahre Germanistik in Innsbruck. Streiflichter zu Geschichte und Gegenwart des Instituts für Germanistik. Innsbruck, Innsbruck Univ. Press, 2009.
  • Sigurd Paul Scheichl: Irrwege eines Literaturhistorikers. Karl Kurt Kleins Beitrag zum Kriegseinsatz der deutschen Geisteswissenschaften. In: Rudolf Gräf: Klausenburg – Persönlichkeiten. Klausenburg, Presa Universitara Clujeana, 2010, S. 143–151.
  • Anton Schwob: Karl Kurt Klein als Lehrer und Forscher. In: Konrad G. Gündisch (Hg.): Wege landeskundlicher Forschung. 25 Jahre Arbeitskreis für siebenbürgische Landeskunde 1962–1987. Köln/Wien, Böhlau, 1988, S. 241–254.
  • Harold Steinacker: Karl Kurt Klein und die Volksgruppenforschung. In: Südostdeutsches Archiv 1 (1958), S. 5–9.

Weblinks


Zitation

S. Scheichl: Karl Kurt Klein. In: Donau-Karpaten-Literatur: Lexikon zur deutschsprachigen Literatur aus Zentral- und Südosteuropa (2019). URL: https://dokalit.ikgs.de/klein-karl-kurt (Stand: 05.5.2024).

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